meine Weiterentwicklung als Fotograf

Vor zwei Jahren habe ich begonnen mich aktiv mit dem Thema Fotografie zu beschäftigen. Ich kaufte mir eine gebrauchte Einsteiger Sony Alpha 200 und wollte damit testen, ob dieses Hobby etwas für mich ist.

 

Die Tatsache, dass ich heute hier schreibe beweist, dass dem wohl so war. Seit diesem Zeitpunkt habe ich zweimal die Kamera gewechselt (bin jedoch bei Sony geblieben)

Zu jedem Zeitpunkt dieser Entwicklung gab es Bilder die mich begeisterten und mit Stolz erfüllten. Bilder an denen ich gewachsen bin. Als ich kürzlich wieder einmal in Köln war fiel mir eins dieser Motive wieder ein (Der Klassiker – Blick über die Hohenzollernbrücke bei Nacht) und ich beschloss, das gleiche Motiv nochmal zu fotografieren um die Bilder mit einander zu vergleichen.

Zu Hause stellte ich dann fest, dass es sogar noch ein Drittes Foto gab, welches ich ganz vergessen hatte. Ich hatte also jedes Jahr mit einer anderen Kamera das Motiv abgelichtet. Der Vergleich hat mich mehr als nur überrascht, und ich möchte Euch gern daran teilhaben lassen.

11.11. 2015 ( Sony Alpha 200)

Unterschiede, die mir auffallen im Vergleich zumletzten Bild:

  • zu dunkel
  • unscharf
  • schief
  • toter Raum links vom Dom

25.01.2016 (Sony Alpha A58)

Unterschiede, die mir auffallen im Vergleich zum letzten Bild:

  • Die Schatten unter der Brücke sind schwarz und tod
  • Der Dom ist in Teilen überbelichtet und verliert dadurch an Details
  • Das Gebäude unten links am Rand stört die Komposition

13.06.2017 (Sony Alpha 77 II)

 

Was mich am meisten fasziniert ist der Schritt von 2015 zu 2016. Ich erinnere mich spontan, dass ich damals versuchte meine Fotos bei Fotolia hochzuladen und dieses Foto abgelehnt wurde. Zum damaligen Zeitpunkt konnte ich das gar nicht verstehen. Das Bild sah doch toll aus. Wenn ich mir das Foto jetzt anschaue, würde ich das auch ablehnen.

Was schließe ich daraus:

  • Fotografieren ist ein permanenter und nicht endender Lernprozess.
  • Es macht Sinn Motive aus der Vergangenheit nochmals abzulichten und diese Bilder auch einmal mit einander zu vergleichen
    • steigert das Selbstbewusstsein ungemein
    • zeigt auf, worauf es am Ende ankommt und fördert so die Aufmerksamkeit bei zukünftigen Aufnahmen

 

Wenn jemand von Euch hier noch etwas hinzufühgen kann oder möchte, dann würde ich mich sehr freuen. Dies betrifft zum einen die Unterschiede der Aufnahmen aber auch, die Erkentnisse, die sich darauf für den Betrachter und Fotograf erschliesen.

In diesem Sinne, viel Spass beim Lernen, Entwickeln und Wachsen.